Description
Die vorliegende Arbeit ergab sich aus einem wissenschaftlichen Schwerpunkt der Abteilung Klinische Osteologie der I. Medizinischen Klinik der UniversiHit Hamburg. Diese Abteilung hat sich seit ihrer Griindung 1965 intensiv mit den vielfaItigen Problemen metabolischer und endokriner Osteopathien befaBt. Auf dieser Grundlage ist das ausgewertete Kollektiv klinisch, biochemisch, knochenhistologisch und radiologisch eingehend stationar untersucht worden. In die Studie einbezogen sind nur unbehandelte Falle, die erst nach AusschluB aller moglichen bekannten Ursachen dann als primare Osteoporosen klassifi ziert sind. Dies bedarf der besonderen Betonung, da dieses Krankheitsbild klinisch oft un scharf defmiert wird und vielfach auch nur eine ungenaue Ab grenzung gegeniiber der physiologischen Altersatrophie des Knochengewebes erfahrt. Bei der groBen allgemeinen und interdisziplinaren Bedeutung der Osteopo rose, besonders aber in der inneren Medizin, der Orthopadie, der Chirurgie und in anderen Fachem ist es iiberraschend, daB bislang kein nach Definition, Auswahlkriterien und Methodik vergleichbares Krankengut veroffentlicht wurde. Aufgrund der dokumentierten Ergebnisse dieser Arbeit werden die bisher hypothetischen Vorstellungen iiber die Pathogenese und den klinischen Verlauf der primaren Osteoporose konkret belegt. So kann ich nur wiinschen, daB diese Monographie eine ihrer Bedeutung gemaJ3e Resonanz fmdet, die un sere Auffas sung von der Osteoporose in Theorie und Praxis sicher beeinflussen wird. I. Einleitung.- II. Definition und klinische Einteilung der Osteoporose.- A. Definition.- B. Klinische Einteilung.- III. Krankengut.- IV. Methoden.- A. Biochemie.- 1. Kalziumkonzentration im Serum und Kalziumausscheidung im Urin.- 2. Kreatininkonzentration im Serum, endogene Kreatininclearance und Kalzium/Kreatinin-Quotient im Urin.- 3. Alkalische Phosphatase im Serum.- 4. Hydroxyprolinausscheidung im Urin.- B. Radiologie.- 1. Bestimmung des Rntgen-Index.- 2. Mineralgehaltsmessung.- 3. Kalziumkinetik.- C. Knochenhistologie.- 1. Beckenkammbiopsie.- 2. Histomorphometrie.- D. Statistik.- V. Ergebnisse.- A. Tabellarische Zusammenstellung der Ergebnisse.- B. Biochemie.- 1. Kalziumkonzentration im Serum.- 2. Kreatininkonzentration im Serum und endogene Kreatininclearance.- 3. Aktivitt der alkalischen Serumphosphatase.- 4. Renale Kalziumausscheidung.- 5. Hydroxyprolinausscheidung im Urin.- C. Radiologie.- 1. Knochenmineralgehalt des Radius.- 2. Rntgen-Index.- 3. Beziehungen zwischen Knochenmineralgehalt, Rntgen-Index und volumetrischer Spongiosadichte.- D. Histomorphometrie der Beckenkammspongiosa.- 1. Strukturparameter: Volumendichte, Oberflchendichte und spezifische Spongiosaoberflche.- 2. Knochenumbauparameter.- E. Kalziumkinetik.- VI. Diskussion.- A. Aussagekraft verschiedener biochemischer, radiologischer und kalziumkinetischer Parameter in der Beurteilung der primren Osteoporose.- 1. Biochemie.- a) Kalziumkonzentration im Serum.- b) Aktivitt der alkalischen Serumphosphatase.- c) Renale Kalziumausscheidung.- d) Hydroxyprolinausscheidung im Urin.- 2. Radiologie.- 3. Kalziumkinetik.- B. Struktur und Umbau der Beckenkammspongiosa bei primrer Osteoporose.- 1. Knochenstruktur.- 2. Knochenumbau.- C. Mglichkeiten von Pathogenese und Verlauf der primren Osteoporose.- VII. Zusammenfassung.- Literatur.




