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Zusammenfassung: Personen, die sowohl an einer psychotischen Strung als auch an einer Suchterkrankung leiden, haben nachweislich schlechtere berufliche Ergebnisse. Diese Studie zielte darauf ab, die genauen Folgen des Substanzmissbrauchs auf die berufliche Leistungsfhigkeit zu ermitteln, um in Zukunft spezifischere Behandlungsmanahmen zu entwickeln. Methodik: Es wurde eine einmalige ergotherapeutische Beurteilung durchgefhrt, bei der das Activity Participation Outcome Measure (APOM) als Aufzeichnungsinstrument verwendet wurde. Die Teilnehmer wurden in drei Gruppen eingeteilt: Alkoholmissbrauch, Cannabismissbrauch und kein Substanzmissbrauch. Ergebnisse: Zwischen der Alkohol- und der Cannabisgruppe wurde ein statistisch signifikanter Unterschied festgestellt. Die Alkoholgruppe erreichte in allen acht APOM-Bereichen (Rollenverhalten, Lebenskompetenzen, Kommunikation, Motivation, Prozesskompetenzen, Selbstwertgefhl, ausgeglichener Lebensstil und Affekt) ein hheres Ma an Aktivittsteilnahme. Die Gruppe ohne Substanzmissbrauch (Personen, bei denen Schizophrenie diagnostiziert wurde) wies das niedrigste Ma an Aktivittsteilnahme auf. Schlussfolgerung: Der Missbrauch von Cannabis bei Jugendlichen scheint sich im Vergleich zum Alkoholmissbrauch negativer auf die Aktivittsteilnahme auszuwirken. Die Schizophrenie hatte jedoch die schdlichsten Auswirkungen.




